Antichronologisch
Das Aktuellste zuerst. Schweizer Arbeitgeber interessiert, was du zuletzt gemacht hast.
Der Schweizer Lebenslauf unterscheidet sich in vielen Details von deutschen oder internationalen CVs. Wer sich in der Schweiz bewirbt, sollte die lokalen Standards kennen – von der antichronologischen Struktur über das Bewerbungsfoto bis hin zu Schweizer Besonderheiten wie Heimatort und Aufenthaltsbewilligung.

Ein Schweizer Lebenslauf ist antichronologisch aufgebaut – das Aktuellste kommt zuerst. Der Umfang beträgt 2-3 Seiten (bei Berufseinsteigern reicht 1 Seite). Die Struktur: Personalien mit Foto, Berufserfahrung, Ausbildung, Weiterbildungen, Sprachen, IT-Kenntnisse, Interessen und Referenzen.
Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum und Nationalität sind Pflicht. Schweizer geben zusätzlich den Heimatort an. Ausländische Bewerber sollten den Aufenthaltsstatus (B, C, G, L) erwähnen. Zivilstand ist optional, wird aber häufig angegeben.
In der Schweiz gehört ein professionelles Porträtfoto in den Lebenslauf. Es sollte aktuell sein (nicht älter als 1 Jahr), einen neutralen Hintergrund haben und zur Branche passen. Investiere CHF 50-100 beim Fotografen – Smartphone-Selfies sind tabu.
Jede Station enthält: Zeitraum (MM/JJJJ - MM/JJJJ), Jobtitel, Firma und Ort. Darunter 3-5 Bullet Points mit konkreten Tätigkeiten und messbaren Erfolgen. Verwende Aktivverben: "führte", "entwickelte", "steigerte". Vermeide Passivformulierungen.
Über 60% der grösseren Schweizer Unternehmen nutzen Applicant Tracking Systems. Verwende die Begriffe aus dem Stelleninserat, nutze ein einfaches Layout ohne Grafiken und Standardüberschriften. BEWERBIO-Templates sind alle ATS-kompatibel.
Kein "ß" – in der Schweiz schreibt man "Grüsse" statt "Grüße". Datum und Unterschrift auf dem CV sind in der Schweiz nicht nötig. Referenzen werden mit Name, Funktion und Telefonnummer angegeben – Referenzpersonen vorher informieren.
Das Aktuellste zuerst. Schweizer Arbeitgeber interessiert, was du zuletzt gemacht hast.
In der Schweiz ist ein Bewerbungsfoto Standard. Investiere in ein gutes Porträt.
Berufseinsteiger: 1 Seite. Berufserfahrene: 2 Seiten. Kader: maximal 3 Seiten.
Erkläre jede Lücke – Reisen, Weiterbildung, Familienzeit. Unkommentierte Lücken wirken verdächtig.
2-3 Referenzpersonen mit Name, Funktion, Firma und Telefonnummer.
Maximal 2-3 Seiten. Berufseinsteiger kommen mit 1 Seite aus. Führungskräfte dürfen 3 Seiten nutzen, sollten aber ältere Stationen kürzen.
Ja, in der Schweiz ist ein professionelles Bewerbungsfoto üblich und empfohlen. Es gehört oben rechts oder in eine Seitenleiste. Nur professionelle Porträts verwenden.
Der Heimatort (Bürgerort) ist für Schweizer Bürger relevant und wird bei den Personalien angegeben. Ausländische Bewerber geben stattdessen ihre Nationalität und den Aufenthaltsstatus an.
Nein, in der Schweiz ist eine Unterschrift auf dem Lebenslauf nicht üblich und nicht nötig. Das gilt auch für Datum und Ort.
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