Werden Referenzen in der Schweiz wirklich angerufen?
Ja, fast immer. Es ist ein fester Bestandteil des Schweizer Rekrutierungsprozesses, normalerweise nach dem Vorstellungsgespräch und vor dem Vertragsangebot.
Referenzen gehören zum Schweizer Bewerbungsdossier. Anders als in vielen Ländern werden Referenzen in der Schweiz tatsächlich angerufen – in der Regel nach dem Vorstellungsgespräch. Deshalb ist die Wahl der richtigen Referenzpersonen entscheidend.

Schweizer Arbeitgeber kontaktieren Referenzen fast immer. Es gehört zum Standard-Rekrutierungsprozess. Eine starke Referenz kann den Ausschlag geben, eine schwache oder fehlende Referenz Zweifel wecken.
2-3 Referenzpersonen sind ideal. Mindestens eine sollte ein direkter Vorgesetzter sein. Die zweite kann ein Projektleiter, Kunde oder HR-Verantwortlicher sein. Bei Berufseinsteigern: Lehrperson, Schnupperlehr-Betreuer oder Trainer.
Pro Referenz: Vollständiger Name, aktuelle Funktion/Titel, Firma, Telefonnummer (direkt, nicht Zentrale), E-Mail-Adresse. Optional: In welcher Beziehung ihr standet ("Ehemaliger Vorgesetzter bei Firma XY, 2020-2024").
IMMER vorher fragen. Rufe deine Referenzpersonen an und sage: "Ich bewerbe mich bei Firma XY als [Rolle]. Darf ich dich als Referenz angeben?" Informiere sie über die Stelle, damit sie passende Punkte hervorheben können.
Wenn du keine Referenzen hast (erster Job, schlechtes Verhältnis zum Ex-Arbeitgeber): Schreibe "Referenzen auf Anfrage" – aber sei darauf vorbereitet, dass nachgefragt wird. Alternativ: Ehemalige Kunden, Vereinsvorstände, oder Lehrpersonen.
In der Schweiz ist es üblicher, die Referenzen direkt aufzuführen. "Auf Anfrage" kann den Eindruck erwecken, du hättest etwas zu verbergen. Wenn Platz vorhanden ist, gib sie direkt an.
Ja, fast immer. Es ist ein fester Bestandteil des Schweizer Rekrutierungsprozesses, normalerweise nach dem Vorstellungsgespräch und vor dem Vertragsangebot.
Nur wenn dein aktueller Arbeitgeber weiss, dass du dich bewirbst. Ansonsten nenne einen früheren Vorgesetzten. Potenzielle Arbeitgeber verstehen das.
Typische Fragen: Wie war die Zusammenarbeit? Stärken und Entwicklungsfelder? Warum hat die Person das Unternehmen verlassen? Würden Sie die Person wieder einstellen?
Nicht ohne dein Einverständnis. Du bestimmst, wer kontaktiert werden darf. Seriöse Arbeitgeber fragen vorher.
Der Schweizer Lebenslauf unterscheidet sich in vielen Details von deutschen oder...
Lücken im Lebenslauf sind kein Karrierekiller – wenn du sie richtig erklärst. Je...
Die E-Mail-Bewerbung ist in der Schweiz Standard. Trotzdem machen viele Bewerber...
BEWERBIO bietet eine eigene Referenzen-Sektion in jedem Template. Trage deine Referenzpersonen ein und erstelle deinen CV.
Jetzt Lebenslauf erstellenKostenlos starten -- kein Account nötig